Industrie 4.0: FMB 2017 in Bad Salzuflen zeigt Lösungen

Industrie 4.0: FMB 2017 in Bad Salzuflen zeigt Lösungen

Von der Theorie in die Praxis: Lange wurde über Industrie 4.0 diskutiert. Jetzt gibt es nicht nur Modellfabriken und „Innovation Labs“ in den Forschungseinrichtungen, sondern auch ganz konkrete und sehr unterschiedliche Umsetzungen des Prinzips „Losgröße Eins – so wirtschaftlich fertigen wie ein Großserienprodukt“.

Dafür wird auch die 13. FMB – Zuliefermesse Maschinenbau, die vom 8. bis 10. November 2017 in Bad Salzuflen – also mitten in OWL, einem „Hotspot“ für Industrie 4.0 – stattfindet, zahlreiche Beweise liefern.

Der Spitzencluster „Intelligente Technische Systeme – it´s OWL“, der seit fünf Jahren Industrie 4.0-Projekte jeweils als Kooperation von mittelständischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen in die Praxis umgesetzt hat, wird auf einem großem Stand in Halle 21 Beispiele aus der aktuellen Projektarbeit präsentieren.

Darüber hinaus sind viele innovative Unternehmen der Region, die sich federführend an den it´s OWL-Querschnittsprojekten beteiligen, mit eigenen Ständen in Bad Salzuflen präsent. Dazu gehören Beckhoff, Harting, Phoenix Contact und Wago.

FMB 2016, © croXXing 2017
FMB 2016, © croXXing 2017

Selbstverständlich sind auch Unternehmen, die außerhalb von OWL ihren Sitz haben und Pionierarbeit bei der Umsetzung neuer Produktions- und Automationstechnologien leisten, auf der FMB vertreten. Beispiele sind Bihl & Wiedemann, Bosch Rexroth, Festo, Pilz und Siemens. Und nicht nur die „Großen“ haben Erfahrungen mit Industrie 4.0 gesammelt, sondern allein rund 180 mittelständische Maschinenbauer und ihre Zulieferer in Ostwestfalen-Lippe und im Rahmen von it´s OWL-Projekten. Viele von ihnen stellen ebenfalls auf der FMB aus.

Einen Einblick in neue, Industrie 4.0-kompatible Geschäftsmodelle kann der FMB-Besucher aber auch bei den zahlreichern Software-Anbietern für Produktentwicklung sowie den entsprechenden Dienstleistern bekommen. Aussteller wie Altair, CADFEM, Congineer, Solidpro und Technopart arbeiten an neuen Lösungen für Produktentstehung und Konstruktionsmethodik, die Auswirkungen auf die Funktion der Produkte haben werden.

Alles in allem wird der Messebesucher vielfältige Gelegenheit haben, Ideen und Beispiele aus dem Industrie 4.0-Umfeld kennenzulernen. Hierzu gehören so unterschiedliche Konzepte wie neue Arten der Mensch-Maschine-Interaktion (z.B. Datenbrillen; Sprach- und Gestensteuerung), neue Wege der Produktentstehung (z.B. Systems Engineering), neue Infrastrukturen für die Datenspeicherung und –auswertung (Cloud Computing; Edge Computing) und ganz neue Geschäftsmodelle (z.B. herstellerübergreifende Plattformen für Condition Monitoring und Instandhaltung).

Die Veränderungsprozesse, die unter dem Begriff Industrie 4.0 zusammengefasst werden, sind äußerst dynamisch. Umso wichtiger ist es für die Entscheider in der Industrie, auf dem Laufenden zu bleiben, sich auch im persönlichen Gespräch zu informieren und die aktuellen Trends zu verfolgen. Die FMB – Zuliefermesse Maschinenbau bietet dazu eine hervorragende Gelegenheit.

Die 13. FMB – Zuliefermesse Maschinenbau findet vom 8. bis 10. November 2017 im Messezentrum Bad Salzuflen statt. Eine aktuelle Ausstellerliste steht als Download unter www.fmb-messe.de zur Verfügung.

Titelbild: FMB – Zuliefermesse Maschinenbau, © Clarion Events Deutschland GmbH 2017

Reinhold Clausjürgens
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Reinhold Clausjürgens ist Inhaber von croXXing - International Business Development und Redakteur bei ITK-OWL

Inhaber von croXXing - International Business Development und Redakteur bei ITK-OWL.de

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